Ergotherapie – Selbständig durch den Alltag!

Was ist Ergotherapie?

»Ergotherapie unterstützt und begleitet Menschen jeden Alters, die in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt oder von Einschränkung bedroht sind. Ziel ist, sie bei der Durchführung für sie bedeutungsvoller Betätigungen in den Bereichen Selbstversorgung, Produktivität und Freizeit in ihrer persönlichen Umwelt zu stärken.
Hierbei dienen spezifische Aktivitäten, Umweltanpassung und Beratung dazu, dem Menschen Handlungsfähigkeit im Alltag, gesellschaftliche Teilhabe und eine Verbesserung seiner Lebensqualität zu ermöglichen.« (DVE 08/2007)

Ergotherapie für Kinder und Jugendliche (Pädiatrie)

Einsatzgebiete der Ergotherapie in der Pädiatrie können zum Beispiel sein:

Entwicklungsverzögerungen, Koordinationsprobleme, Wahrnehmungsstörungen, Schwierigkeiten bei Alltagsfertigkeiten, Verhaltensauffälligkeiten, Konzentrationsstörungen, Lernstörungen, Behinderungen sowie Hyperaktivität.

Ein besonderes Anliegen der Ergotherapie in diesem Bereich ist es, die Beeinträchtigungen und Entwicklungsverzögerungen von Kindern und Jugendlichen im motorischen, geistigen und psychischen Bereich aufzuarbeiten. Das Kind soll altersentsprechend möglichst selbstständig handeln können. Die Beratung und intensive Zusammenarbeit mit den Eltern, aber auch den Erziehern und Lehren, sind ein grundsätzlicher Bestandteil der Behandlung. Ziel ist es, dass Kind in sein Umfeld zu integrieren (nach DVE).

Ergotherapie für Menschen die seelische Unterstützung benötigen

Der Bereich der Psychiatrie umfasst die Vorbeugung und Behandlung aller seelischen Erkrankungen bei Menschen jeden Alters, d.h. also Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Ergotherapie findet hier z.B. Anwendung bei:

ADHS, Autismusspektrumstörungen, Depressionen, Angststörungen, affektiven Störungen, Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen, psychosomatischen Erkrankungen, Schizophrenie oder altersbedingtem Funktionsabbau.

Die grundlegenden Ziele ergotherapeutischer Maßnahmen in der Psychiatrie sollen dem Menschen ermöglichen, seine Kraftreserven zu entdecken und durch die Erkrankung verlorengegangen Fertigkeiten wiederzuerlangen.
Durch das Wiedererlangen von Handlungskompetenzen soll eine angemessene Unabhängigkeit von Hilfe und Hilfspersonen erreicht werden, psychische Stabilität und verbesserte soziale Fähigkeiten.

Im Gespräch wird zusammen mit dem Klienten ermittelt, welche Stärken und Schwächen vorhanden sind, welche Handlungsbedürfnisse verbessert werden sollen und was für eine Weiterentwicklung noch wichtig sein kann.

Ihr Bedürfnis ist unser Therapieansatz!

Gemeinsam zum Ziel

Die Formulierung einzelner Therapieziele ergibt sich vor allem aus dem Anliegen und den Wünschen der Klienten. Erreichbare, eigene Ziele für den persönlichen Alltag helfen dabei, Herausforderungen während der Therapie mit Motivation zu begegnen. Die Aufgabe des Therapeuten besteht vor allem darin, den Klienten auf diesem Weg zu begleiten und mit geeigneten Maßnahmen die Entwicklung zu fördern.

Die Erarbeitung der Therapieziele ist häufig eine Gemeinschaftsarbeit zwischen dem Klienten, den Angehörigen und Therapeuten. Auch wenn wir im Sinne des Klienten Therapieerfolge in möglichst kurzer Zeit erarbeiten möchten, so erfolgt dies immer mit Rücksichtnahme auf die persönliche Entwicklung des Einzelnen. Besonders bei der Arbeit mit Kindern ist also eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern/Angehörigen sowie dem weiteren sozialen Umfeld wie beispielsweise ErzieherInnen oder Lehrkräften.

Wie die Ergotherapie dabei unterstützen kann?

  • durch Beratung und Begleitung von Eltern und Angehörigen
  • durch Beratung des weiteren sozialen Umfelds (Informationsgespräche z.B. mit Erziehern oder Lehrern)
  • durch individuelle, zielorientierte Therapien mit alltagsbezogenen Konzepten

Grundsätzlich legen wir großen Wert auf eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern und Angehörigen, sowie den Berufsgruppen, die ebenfalls an der Entwicklung des Klienten maßgeblich beteiligt sind.

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